27.09.09
Am Donnerstag, den 24.9.2009 kamen wir um ca. 20.30 Uhr in Skive/ Dänemark an. Nun stand die Dänische Meisterschaft an. Nach anfänglichen Problemen beim finden des Stromhauptschalters in unserer Unterkunft konnten wir uns gegen 23 Uhr langsam hinlegen, um fit für die anstehenden Tage zu sein. Freitag war der erste Start um 12 Uhr angesetzt. Es waren recht stabile Windbedingungen, sodass wir 4 Wettfahrten hintereinander weg durchziehen konnten. Um das Segeln den Zuschauern an Land attraktiv zu machen segelten wir bis fast direkt in den Hafen, um die Tonne 1 unseres Kurses, was sportlich gesehen höchste Aufmerksamkeit forderte. Nun fuhren wir drei Tage lang mit Windrichtung „Hafen“, jedoch mit unterschiedlichen Windstärken zwischen 3-5 Rennen am Tag. Unsere Ergebnisse waren recht konstant, sodass sich unsere Endplatzierung auf Position 5 belief, leider jedoch punktgleich mit Platz 4, welchen wir rückblickend sicherlich hätten erreichen können. Trotzdem war es eine tolle Veranstaltung mit hochklassigen Gegnern, was uns wiedermal einen Schritt nach vorne bringen konnte. Die anderen deutschen Teams landeten mit Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann (NRV) auf Platz 3, mit Julian Ramm und Oliver Lewin (KYC) auf Platz 6, mit Max Lutz und Lennard Harneit auf Platz 10 und Tim und Tom Lange auf dem 12. Rang.
Ergebnisse des Events gibt es unter: http://http://skivesejlklub.dk/Upload/Article/Files/finalresults%2049er%20-%202009.pdf
Bis bald!
05.09.09
Die Finalserie ist nun fast vorbei und es war eine gelungene Regatta, obwohl wir noch mehr Potential hatten. Am vorletzten Tag herrschten ca. 15-16 Knoten Wind und wir waren wirklich sauschnell im Vergleich zu unseren Mitstreitern. Da wir jedoch durchweg Probleme beim Start in dem hochrangigen Feld hatten konnten wir nicht konstant gute Ergebnisse einfahren. An dem Tag fuhren wir also die Ergebnisse 7, 22, 23, 8 ein, was viel besser hätte sein können. Trotzdem ist es uns gelungen in der Gesamtwertung einen Platz aufzuholen, auf Platz 23. Heute war die letzte Wettfahrt. Mit einer recht anständigen Wettfahrt, Rang 11, beenden wir die Europameisterschaft. Unsere Gesamtplazierung ist bei 23 geblieben, somit konnten wir wie bei der Weltmeisterschaft einen großen Schritt in Richtung Weltspitze schaffen. Dies war ganz wichtig für uns, da wir so zeigen konnten, dass wir auch bei wenig Wind Bedingungen gut "mitspielen" können bei den Großen. Heute Abend fliegen wir also zufrieden wieder nach Berlin, wo wir in den nächsten zwei Wochen erst einmal etwas Pause machen. Die Pause wird gelegentlich mit Konditionseinheiten gefüllt, um körperlich fit zu bleiben. Danach geht es dann weiter mit Training in Kiel und der "Dänischen Meisterschaft", die am 27. September beginnt.
Informationen und Bilder des Events gibt es unter: http://www.49ereuropeans2009.com
Siehe auch auf unserer Seite unter EM Zadar Race.
Bis bald!
Sportliche Grüße
Erik und Tomi
03.09.09
Der erste Teil der Europameisterschaft wäre geschafft! Wir haben das Goldfleet erreicht, was für eine Erleichterung.
Die drei ersten Wettfahrttage hatten wir sehr leichte Winde. Da wir im Laufe der Saison bei Leichtwind bislang nicht sonderlich glänzen konnten, sind wir zwar optimistisch aber auch angespannt die erste Wettfahrt angegangen. Diese absolvierten wir sogleich mit einem 2. Platz. Die darauffolgenden Rennen liefen durchwachsen, sodass wir am vorletzten Tag der Qualifikation auf Platz 24 lagen. Dazu ist zu sagen, dass 25 Boote in die Goldgruppe kommen. Also gingen wir den nächsten Tag sehr entschlossen an. Leider etwas zu entschlossen, da wir gleich im ersten Rennen des Tages einen Frühstart eingehandelt hatten. Dadurch ist das Ziel Goldfleet wieder etwas weiter weggerückt. Jetzt mussten wir noch mal einen raushauen, um wirklich das Fleet zu erreichen, was uns mit einem 3. Platz in der letzten Wettfahrt der Qualifikation auch glückte.
Unsere Gesamtplazierung liegt immer noch auf 24, von der wir in den folgenden Tagen versuchen werden noch Plätze gut machen zu können.
Aktuelle Informationen und schöne Bilder des Events gibt es unter: http://www.49ereuropeans2009.com
Sportliche Grüße
Erik und Tomi
30.08.09
Hallo allerseits. Seit gut einer Woche sind wir zur Eurovorbereitung in Kroatien. Die Trainingswoche war durch viel Sonne und wenig Wind geprägt. Perfekte Urlaubsbedingungen, jedoch aus sportlicher Sicht sehr kräftezehrend, da es sowie auf dem Wasser als auch an Land seeehhr warm ist. Unser täglicher Wasserkonsum betrug ca. 6 Liter pro Person.
Gestern hat nun nach der üblichen Vermessung der Boote eine riesige Eröffnungsfeier stattgefunden. Neben Vorführungen von Artisten und einer eindrucksvollen Flaggenparade organisierte der ausrichtende Verein eine Band, sowie Freigetränke und Speisen für alle Sportler.
Heute haben wir noch einmal das Boot auf Hochglanz poliert und sehen gespannt den ersten Rennen entgegen. Besonders interessant wird wie wir uns in dem hochklassigen Feld bei Leichtwind behaupten können.
Drückt uns die Daumen!
Schöne Grüße
Erik und Tomi
[Website des Veranstalters]
21.07.09
Wir erreichen absolut zufrieden das Goldfleet und Platz 23 von 90. Jedoch standen bis zum ersten Regattatag zahlreiche Zeichen gegen ein selbst halbwegs vernünftigen Abschneidens. Aber nun die ganze Geschichte.
Das primäre Ziel bei der ersten Weltmeisterschaft unserer Segelkarriere war klar: Top 60%, das C-Kaderkriterium des DSV für 2010. Bei 90 Startern würde das Platz 54 bedeuten, was zunächst nicht besonders schwer klingt. Leider hatten wir aber noch wirklich gravierende Probleme. Seit der Einführung des neuen Riggs im Frühjahr ist es uns wirklich bis zur WM noch nicht gelungen wirklich schnelle Trimmeinstellungen für den Mast zu finden. Dann auch noch ein herber Rückschlag kurz vor dem Event: Die Originalwanten des Mastes waren mit minderwertigen Wanten ausgestattet, die mit der Zeit Risse aufwiesen. Glücklicherweise gelang es uns gemeinsam mit der Kieler Trainingsgruppe noch innerhalb von fünf Trainingstagen am Gardasee einen Trimm zu finden, mit dem wir meistens zu den schnellesten Booten auf dem Regattakurs gehörten. Außerdem hatten wir noch unzählige kleine Stellen am Rumpf auszubessern, die wir gerade rechtzeitig zum ersten Renntag fertigstellen konnten. Als letztes fehlte uns vor der Regatta auch noch ein wenig das Selbstbewusstsein nachdem wir es in diesem Jahr noch bei keiner internationalen Regatta in die erste Hälfte geschafft hatten.
Doch dann kam der erste Tag. Wir fühlten uns gut, weil wir wussten wieviel Arbeit wir investiert hatten. Und alles lief perfekt. Wir hatten von Anfang an die richtigen Ansätze am Start und strategisch, dazu lief das Boot wirklich sauschnell. Mit den Platzierungen 5,7,4 waren wir zunächst 15. Die Tage danach verfolgten wir unsere Taktik weiter - unsere Gegner lernten natürlich auch dazu - und wurden belohnt: Nach 3 Qualifikationstagen und 9 Rennen erreichen wir auf Platz 20 das Goldfleet (Beste 25), hatten also das Kaderkriterium sicher erreicht!
An den letzten 3 Tagen ging es dann richtig zur Sache. Nur noch gegen die besten 25 Teams der Welt. Zunächst sahen wir in diesem Startenfeld keinen Stich, doch nach einigen Rennen verstanden wir die Spielregeln und konnten sogar die Plätze 12,13,14,15 ersegeln. Trotzdem reichte es am Ende nur für Platz 23 (immerhin mit nur 5 Punkten Abstand auf die Top 20 der Welt).
Wir sind mit diesem Ergebnis für eine Premiere bei einer WM hoch zufrieden. Auf der anderen Seite wollen wir natürlich das Leistungsnivea mindestens halten, was vermutlich bei solch einem Einstieg keine leichte Aufgabe sein wird. Wir werden sehen was die EM in Zadar/Croatia in einem Monat bringt.
Sportliche Grüße
Erik und Tomi
[Video1] :: [Video2]
Wir sind gut zu erkennen an dem "B" mit "FIRE+ICE" Logo.
17.05.09
Die diesjährige Deutsche Meisterschaft wurde vom 11.- 14. Juni 2009 ausgetragen. Am Start waren neben starken deutschen Teams ein kanadischer und ein amerikanischer Gast. Der erste Start war am Donnerstag um 13 Uhr angesetzt. Da jedoch leider kein Wind war mussten wir auf dem Wasser einige Zeit verharren. Um ca. 3 Uhr konnte es dann doch losgehen. Die ersten beiden Wettfahrten waren durch Hoch- und Tiefpunkte geprägt, da der Wind sehr stark in seiner Richtung schwankte. In der dritten Wettfahrt trat eine unerwartete Kleinigkeit auf: Sturm! Als wir die erste Tonne des Kurses erreichten, stieg der Wind mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 10 Knoten auf ca. 35 bis 40 Knoten, woraufhin das Rennen sofort abgebrochen wurde. In den Hafen schafften es danach lediglich 4 Teams. Zum Glück waren wir eins davon. Der Rest trieb in gekentertem Zustand den Schweriner See hinunter. Ein Segelkamerad erwischte ein sehr schweres Schicksal, da er sich am Arm verletzte, sodass er sein Boot gekentert vor Anker zurücklassen musste und anschließend von Thomas in Krankenhaus gefahren wurde. Sein Boot wurde dann später noch geborgen. Am nächsten Tag veränderte der Wind sich nicht besonders sodass wir unerwartet einen Layday (Pausentag) einlegen mussten.
Samstag kamen wir wieder zum segeln. Der Wind war trotz leichter Abschwächung noch sehr stark, wodurch Kenterungen nicht ausblieben. Unsere Platzierungen waren recht gut. Bis auf einen 6. Platz, wobei wir eine Kenterung verbuchen mussten, erreichten wir die Plätze 2,3 und 4. Am Ende des Tages standen wir auf Position 4, womit wir sehr zufrieden waren.
Der letzte Tag bescherte nun noch einmal Abwechslung. Der Wind wehte schwach und war sehr instabil. Nach zwei nicht besonders guten Wettfahrten konnten wir dennoch zwei gute Läufe ins Ziel retten. Hierbei belegten wir die Positionen 3 und 4. Im Gesamtklassement belegten wir nun den 4. Platz, womit wir nicht unzufrieden sind, da dies für uns den Titel des U23 Deutschen Meisters erbrachte, jedoch sind wir gleichzeitig an einer Medaille im der Gesamtwertung vorbeigerutscht.
Zum Schluss möchten wir unser Lob der Wettfahrtleitung, sowie der Organisation der Regatta aussprechen und weiterhin Glückwünsche den Medaillengewinnern überbringen, die tolle Leistungen erbracht haben.
Beste Grüße Erik und Tomi
17.05.09
Dieses Wochenende nahmen wir an einer Regatta in Flensburg teil. Die Wetterbedingungen waren zunächst alles andere als gut! Am Samstagmorgen bauten wir in strömenden Regen unser Boot auf. Das war der erste Eindruck. Im Verlaufe des Tages entwickelte sich dann zu unserer Freude das Wetter hin in Richtung Sonne, was alle erfreute. Irgendwann am Nachmittag ging es dann noch aufs Wasser und wir segelten bei sehr wenig Wind 2 Wettfahrten, bei denen wir mehr oder weniger ganz gut über die Runden gekommen sind. Da der Wind sehr unstetig war konnten wir mit den Platzierungen 5 und 2 die Gesamtposition 2 für uns behaupten. Dies war vor allem zufriedenstellend, da wir ein Schwert nutzten, das nicht ganz in unseren Schwertkasten gepasst hat, sodass es nicht die volle Auftriebswirkung im Wasser erzeugte. Nach dem ersten Regattatag gab es dann von den bislang recht souveränen Veranstaltern ein Buffet für alle Teilnehmer. Dadurch konnten wir den zweiten Segeltag wohl gestärkt angehen.
Nun hatten wir jedoch nicht wenig Wind, wie am Vortag, sondern 5 Windstärken, was uns körperlich sehr forderte. Tolle Wetterbedingungen spornten uns zu guten Leistungen an und wir ersegelten die Platzierungen 3,3,2. Mit diesen Platzierungen hielten wir die Gesamtposition 2 und wir beendeten die Regatta mit einem recht guten Gefühl. Zur Siegerehrung erhielt jeder einen Löffel von Robbe & Berking. In dem Zusammenhang möchten wir uns ganz herzlich für die gute Organisation dieser Veranstaltung bedanken.
Die nächste Regatta wird nun nach einigen Trainingseinheiten in Kiel die Deutsche Meisterschaft in Schwerin sein, worauf demnächst ein weiterer Bericht Folgen wird.
Bis dahin schöne Grüße an alle Leser!
Euer Sailingteam HP
[Ergebnisse] :: [Website des Veranstalters]
17.03.09
In der letzten Woche haben wir an der Princess Sofia Regatta in Spanien, genauer auf Mallorca teilgenommen.
Leider haben die ersten Tage nicht sehr erfolgreich für uns begonnen. Wir segelten in Gruppen von 25 Booten durchschnittliche Platzierungen, die in der Regel um Platz 14 lagen. Wegen der schlechten Anfangsphase erreichten wir das Goldfleet nicht. Das ist sehr schade, da wir gerne von der Qualität und der Leistungsdichte im Goldfleet profitiert hätten. Somit wären wir sehr schnell auf unsere Fehler während des Rennens hingewiesen worden. Naja….
Da dieser Fall nicht vorlag versuchten wir das Beste aus der Situation zu machen und motivierten erneut stark. Am Ende erreichten wir die Position 29, womit wir nicht zufrieden sein können, jedoch ist uns klar, dass wir durch Fleiß und kontinuierliche Wasserarbeit in den nächsten Wochen sehr schnell den Anschluss wiederfinden werden. Dennoch hatten wir einige Lichtblicke, die uns gezeigt haben, was möglich ist.
Die größten Lernerfolge haben wir in den Bereichen Taktik in großen Feldern, Starts und Wetterkunde erlangt. Große Probleme liegen derzeit noch im Speed, da wir noch recht wenig Erfahrung mit dem neuen Rigg haben.
Diese Lücke werden wir in unseren nächsten Trainings in Kiel versuchten zu stopfen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir auf jeden Fall gestärkt aus der Regatta hervorgehen, auch wenn das Ergebnis dies nicht wiederspiegelt.
Nun sind wir doppelt motiviert und freuen uns auf die anstehenden Regatten, in denen wir uns wieder mit der Konkurrenz messen können.
In diesem Sinne allen Lesern frohe Ostern!
Erik und Tomi
17.03.09
Unser drittes Trainingslager in der wunderschönen Bucht von Palma de Mallorca fand vom 9.-16. März 2009 statt. Zu Hause bekamen wir von den Wetterberichten gutes Wetter vorausgesagt, was sich bei unserer Ankunft bestätigte. Das vorwiegende Wetter bestand aus 18 Grad Celsius Lufttemperatur, Sonne und täglich um die 10 Knoten Seebrise, die oft erst gegen 12-13 Uhr einsetzte. So nutzten wir viele Vormittage für Bootsbau und Konditionstraining an Land. In diesem Trainingslager konnten wir das erste Mal das neue Rigg aufstellen, welches ab dem 1. April auch bei Regatten eingesetzt werden darf. Das sollte uns aber viel zusätzliche Zeit im Bereich Bootsbau kosten. Doch da die anderen deutschen Teams schon drei Tage länger anwesend waren, konnten wir mit ihrer Hilfe recht schnell gute Trimms für den neuen Mast finden.
Um kurz auf das neue Rigg selbst zu sprechen zu kommen: Der Mast ist nun ca. 15 cm länger, dafür hat das Segel einen stark ausgestellten oberen Bereich (Square-Top), wie es auch in der Bootsklasse Tornado der Fall ist. Das Segel ist druckvoller und das Boot läuft auf Kreuzkursen auch etwas schneller.
Die meisten Tage segelten wir eine lange Einheit, die in zwei Parts unterteilt war. Im ersten Part fuhren wir etwa anderthalb Stunden lang Geschwindigkeitstests, wobei wir viele verschiedene Trimms ausprobierten. Den zweiten Part nutzten für Rennen mit internationaler Konkurrenz. Dazu hatten wir eine gute Feldgröße von ca. 10 Booten. Die Rennen selber haben viel Spaß gemacht und uns ein recht gutes Gefühl für die erste große Regatta, der Princess Sofia gegeben, die Anfang April stattfinden wird. Am Ende des Trainingslagers hatten wir zwei Tage lang relativ viel Wind, was noch einmal etwas Abwechslung brachte. Zusammenfassend ist zu sagen, dass uns das Training im März sehr im Bereich Speed weitergebracht hat und uns durch die zahlreichen Rennen eine gute Vorbereitung für unsere erste internationale Regatta 2009 war.
04.02.09
Das ist Mallorca wie im Sommer: Blauer Himmel, Sonne, warm und vor allem viel Wind: Das macht Spaß!
Palma Feb 09 Gennaker
12.1.2009
Die Weihnachtstage haben wir in aller Manier bei unseren Familien genutzt, um Kraft für das erste Trainingslager im Jahr 2009 zu sammeln. Dieses fand auf Mallorca, genauer in der Bucht von Palma de Mallorca statt. Die Planung für das Trainingslager war es, nach der recht kurzen Regatta in Palamos wieder fit zu werden. Das Trainingslager absolvierten wir mit 3 weiteren deutschen Teams: Team Schadewald/Baumann, Team Julian Ramm/Oliver Lewin, sowie den Gebrüdern Lange und unserem Trainer Kolja Völkers. Durch viele Aufnahmen von Segelvideos konnten wir die Abende sehr konstruktiv nutzen. Dies brachte viele neue Erkenntnisse in den Bereichen Segeltrimm und Technik bei Manövern, wodurch wir auch gezielt die Tage in den einzelnen Bereichen nutzen konnten. Nach 10 Tagen mit überwiegend sehr intensiven Trainings, die lediglich durch zu wenig Wind in manchen Stunden unterbrochen werden mussten, flogen wir mit einem recht gutem Gefühl wieder zurück nach Berlin. Nun werden die nächsten zwei Wochen intensiv für Schularbeiten und Uni genutzt, sodass wir uns Ende Januar wieder voll und ganz auf das Segeln fokussieren können. Dann wird unser zweites Trainingslager dieses Jahr auf Mallorca folgen.
23.12.08
Nach einer recht kurzen Winterpause, jedoch einer durch Bootsbau bedingten langen Segelpause kamen wir am 18.12.08 in Palamos Spanien an. Nach schwierigen ersten Tagen, in denen wir erst einmal wieder hineinfinden mussten, gelang uns in letzter Minute die Qualifikation zum Medal Race, dem publikumsatraktiven Rennen der bis Dato besten 10 Seglern. In diesem Rennen haben wir uns etwas besonderes überlegt. Somit starteten wir feierlich zu Weihnachten in Weihnachtsmannkostümen das Medal Race. Diese Einlage kam sowohl bei dem Puplikum als auch bei unseren Mitseglern gut an. Nicht schlecht wurde auch gestaunt als wir dieses Rennen zu manchen Zeitpunkten als Dritter absegelten. Durch einen entscheidenden Fehler auf dem letzten Vorwindkurs fielen wir leider auf Platz 7 zurück ,wodurch wir im Gesamtklassement keinen Platz mehr aufholen konnten und weiterhin auf Platz 10 blieben. Im großen und ganzen war es für uns eine tolle Regatta mit einer sehr guten Wettfahrtleitung, die auch bei schwierigen Winden immer einen kühlen Kopf behielt, sodass wir gute und faire Rennen segeln konnten.
16.-20.09.08
[Ergebnisse] :: [Website des Veranstalters]
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Dienstag: Kleine Fehler mit großer Wirkung
Ein guter Start im ersten Rennen, ein guter erster Schlag, Zweiter an der ersten Marke. Richtige Seite auf dem ersten Vorwindschlag, Erster an der zweiten Marke. Jetzt nur noch verteidigen, nur noch eine Runde. Wir kommen in die Nähe der nächsten Marke, müssen noch eine Wende machen, den Zweiten absichern. Da passiert es: Erik greift in der Wende daneben, verliert das Ruder. Wir kentern.
Schnell aufrichten. Bis zum Ziel können wir noch einige Boote aufholen und werden 11.
Zweites Rennen. Guter Start, wir fahren einen guten Speed. Kommen als Zweite an und können den Platz auch halten. Auf dem letzten Schlag zum Ziel überholt uns nach einer schlechten Halse noch der britische Olympiateilnehmer. Also 3.
Im letzten Rennen haben wir einmal die schlechtere Seite erwischt und landen zunächst um 12. Dann beginnt die Aufholjagt. Nach zwei taktisch guten Schlägen gehen wir als 6. ins Ziel.
Insgesamt zunächst 5.
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Mittwoch: Konstant mittlere Leistung
Etwas weniger Wind als am Vortag. Es gibt keine klar bevorteilte Seite auf dem ersten Schlag nach dem Start. Wir brauchen Entscheidungsfreiheit. Also auf der rechten Seite starten. Dort muss man jedoch mit den guten Jungs um die beste Position kämpfen, was nicht gerade einfach ist. Und nicht jeder unserer Starts ist astrein. Auch danach muss man den Überblick behalten um keine Windböe, keine Winddrehung zu verpassen. Das gestaltet sich nicht gerade einfach, da wir ja auch noch unser Boot geradaus segeln müssen. Am Ende läuft jedes Rennen ähnlich ab: Wir kommen an der erste Wendemarke Mittelmäßig an, verlieren und gewinnen dann wieder mal ein paar Boote.
Platzierungen 12, 12, 10, gesamt jetzt 8.
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Donnerstag: Komplizierte Bedingungen bei Leichtwind
Noch weniger Wind. Noch mehr Winddreher. Noch inkonstanter. Im ersten Rennen machen wir einen sehr guten, aber auch sehr knappen Start. Gute Taktik und erstmal 3. Dann kommt der Schock: Ein offizielles Regattaboot zeigt uns an, dass wir einen Frühstart hatten und das Rennen beenden müssen.
Das nächste läuft besser. Wir kommen nach dem ersten Schlag mittelmäßig an und kämpfen uns auf den 9.
Im letzten Lauf haben wir nochmal weniger Wind und nochmal weniger Glück. Es läuft garnichts mehr zusammen. Weder mit unserer Taktik noch dem Bootspeed können wir den anderen Paroli bieten.
10. gesamt vorläufig. Noch ein Tag.
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Freitag: eins gesegelt, eins gewonnen
Nach einer fast vierstündigen Startverschiebung mangels Wind stellte sich dann gegen 15 Uhr doch ein leises Lüftchen im Portland Harbour ein. Nach einen mittelmäßigen Start kommen wir schnell in freien Wind und können unsere eigene Stategie aussegeln. An der ersten Marke führen wir bereits. Danach haben wir nur noch verteidigt und das erfolgreich.
An Position neun ziehen wir in das morgige Medalrace ein, welches die letzte und entscheidenste Wettfahrt dieser Regatta dartstellt.
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Samstag: Medalrace und Abreise
Nachdem wir am Vorabend unseren Einzug ins Medalrace gefeiert haben, ging es heute zum Start um 13:10 Uhr aufs Wasser. Bei dieser Windrichtung sind wir hier noch nicht gesegelt und wussten auch nicht, dass man fast nur gewinnen konnte wenn man radikal auf die rechte Kursseite fährt. Den britischen Teams war das natürlich geläufig und so staunten wir nicht schlecht, als beim Startsignal fünf der zehn Boote sogar hinter allen anderen starteten nur um möglichst schnell auf diese Seite zu kommen. Auch auf der zweiten Kreuz konnten wir mit unserem Angriffsversuch über links nichts mehr aufholen, eher im Gegenteil.
Am Ende gingen wir als Letzte durchs Ziel, was jedoch an unserem 9. Gesamtplatz nichts mehr ändern kann.

26.08.08
Unser Regattahöhepunkt und Kriterium für die Kaderqualifikation ist die Skandia Sail for Gold Regatta Mitte September im Südenglischen Weymouth. Vor zehn Tagen sind wir nach einer Woche Training in Kiel dort angereist. Nach einigen Trainingseinheiten fanden dort auch die englischen Meisterschaften, die Nationals, statt. Für uns quasi die Generalsprobe für die Sail for Gold im Herbst.
Am ersten Tag der Regatta hatten wir 3-4 Windstärken, ideal für unseren schnellen Masttrimm mit dem wir schon in Palma punkten konnten. Wir fuhren die Plätze 5, 8, 1 ein und lagen damit auf Position 3.
Zweiter Tag, vier Rennen, wieder 3-4. Im ersten Lauf kenterten wir an 5. Stelle als Erik nach einer Wende das Trapez verfehlte und so ins Leere sprang. Dieses Rennen war gelaufen. Es folgten ein 4. und 6. Gut. Im letzten Rennen fuhren wir dann in einer engen Situation kurz vor dem Ziel in ein Welle und kenterten ... glücklicherweise direkt ins Ziel, sodass wir bei dieser Aktion nur einen Platz verloren.
Am letzten Tag hatten wir deutlich mehr Wind und nur knapp die Hälfte der Boote kam auf den Kurs. Auch wir hatten zu kämpfen und kenterten. Insgesamt schließen wir diese Regatta etwas unzufrieden mit Platz 6 ab.
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Offizielle Pressenachrichten:
24.07.08
Die überragenden 49er-Segler Heil/Plößel träumen immerhin schon von Weymouth 2012, obwohl noch ihre Olympiakampagne für die Spiele in Großbritannien noch nicht ausdrücklich gestartet wurde. „Das hängt bei uns auch von der Finanzierung ab“, erklärte der Vorschoter, „wir müssten das Vollzeit machen, wenn das Aussicht auf Erfolg haben soll. Dazu bräuchten wir einen Sponsor.“ Mit vier lupenreinen Tagessiegen empfahlen sich die 18- und 20-jährigen Youngster schon mal potentiellen Partnern.
25.07.08
Nach sechs Einzelsiegen im 49er konnten Erik Heil und Thomas Plößel (Berlin) es sich leisten, das letzte Tagesrennen nicht ins Ziel zu bringen. Der Vorsprung vor Max Lutz und Lennard Harneit aus Bünsdorf betrug dennoch 15 Punkte.
Bei frischem Ostnordost Wind und bis zu zwei Meter hohen Wellen vor der Küste Travemündes boten vor allem die 49er auf der strandnahen Bahn Beach spektakulären Segelsport. „Uns hat das riesigen Spaß gemacht“, meinten die ungefährdeten Erik Heil und Thomas Plößel, „viel mehr geht auch nicht.“ So manche Teilnehmer aus der zweiten Tabellenhälfte sorgten für Kenterungen und Überschläge „wie in einem Actionfilm“.
27.07.08
In der olympischen 49er-Klasse, die auf der Bahn Beach direkt vor den Augen des segelinteressierten Publikums agierten, schafften Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann vom Norddeutschen Regatta Verein Hamburg durch zwei Tagessiege noch den erhofften Sprung aufs Treppchen, knapp hinter den Dänen Martin Due und Peter Keller. Ungefährdete Gesamtsieger aber wurden Erik Heil und Thomas Plößl aus Berlin.
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:: [Website des Veranstalters]
27.06.08 - Goldgruppe geschafft!
Am vergangenen Freitag sind wir in Kiel angekommen. Für uns beginnt die Regatta zwar erst am Mittwoch, jedoch haben wir das erste Wochenende noch mit der Kieler Trainingsgruppe einige Stunden auf dem Wasser verbracht.
Nach zwei Tagen der Regatta (Ende der Qualifikationsrennen) haben wir uns für die Goldgruppe qualifiziert! Nun werden wir zusammen mit 14 der Olympiastarter um die vorderen Plätze kämpfen. Insgesamt sind je 29 Teams im Gold- und Silberfleet.
Drei weitere Tage sind vergangen - und wir haben erfahren, dass die Luft oben sehr dünn wird. Drei Mal haben wir es geschafft im Goldfleet unter die ersten 5-10 Plätze vorzufahren, konnten diese Platzierung jedoch nie bis zum Ziel halten. Es ist wirklich extrem, wie man für jeden kleinen Fehler so hart bestraft wird. Aber wenn wir auch nur kurz vorne waren, haben wir doch eine ganze Menge bei den Topteams abgucken können. Solche Erlebnisse haben für uns enorm großen Lernwert und motivieren, auch wenn man das auf der Ergebnisliste nicht unbedingt sehen kann. (Platz 29 von 58)
[Interview im NDR vom ersten Tag]
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:: [Website des Veranstalters]
14.05.08
Vom 24.-25. Mai sind wir zu einer Aufbauregatta in Flensburg.
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:: [Website des Veranstalters]
01.04.08
Durch unser Abschneiden bei den Regatten in Spanien sind wir in der deutschen Rangliste auf Platz 10 vorgerückt. Bei beiden Verstaltungen in Palma de Mallorca waren wir insgesamt 4. Deutsche.
[Artikel der dt. 49er Klassenvereinigung] :: [Ranglisten]

23.-29.03.08
Sonntag - EM Abschluss
Heute fand das Medalrace statt. Mit einem eher schlechten 8. Platz in diesem letzten Rennen sind die Spanier Iker Martinez und Xabi Fernandez die neuen Europameister. Wir landeten insgesamt auf Platz 39 von 64. [Ergebnis] [114 KB]
Samstag: Letzter Tag - durchwachsen
Sonne, blauer Himmer und Thermik. Schöner kann es am letzten Tag nicht sein. Auch wenn wir im ersten Rennen am Start von einem Franzosenteam behindert wurden und letztendlich dadurch zu früh gestartet sind. Danach lief es aber besser. Mit einem leicht modifizierten Trimm waren wir schneller und legten bessere Starts hin. Wir fuhren die Plätze 10 und 16 ein.
Freitag: Tagessieg!
Bei einer angenehmen Thermik mit etwa 10 Knoten Wind haben wir unseren schnellen Masttrimm eingestellt. Besonders auf der Kreuz konnten wir diesen besonders ausspielen. Im ersten Rennen fuhren wir einen 11. ein. Das zweite Renne lag uns jedoch deutlich besser. Wir waren perfekt eingespielt und gewannen. Im letzten Race des Tages waren wir am Start etwas zu offensiv und handelten uns eine Disqualifikation wegen Frühstarts ein.
[Bilder]
Donnerstag: Schon wieder viel Wind
Am ersten Tag im Silberfleet hatten wir wieder mit dem Wind zu kämpfen. Trotz mehreren Kenterungen in den beiden Rennen fuhren wir doch ganz akzeptable Platzierungen ein. Die Plätze 12 und 17 zeigen wieder einmal, dass es beim 49er nicht um Fehlerfreiheit geht (Weil sowieso keiner dieses Boot komplett beherrscht). Vielmehr gewinnt die Mannschaft, die am wenigsten Fehler macht. Insgesamt sind wir nun auf Position 38 von 64.
Mittwoch: die nächsten drei Tage im Silberfleet
Heute haben wir nach einer kurzen Startverschiebung um 11:30 Uhr abgelegt und sind bei 12-15 Knoten (4 Beaufort) drei Rennen gesegelt. Leider hatten wir noch Probleme mit dem Bootshandling und konnten uns somit nur fürs Silberfleet qualifizieren.
Dienstag: 5 Rennen bei Starkwind (15-20 Knoten)
Im ersten Rennen sind wir noch viel gekentert, konnten uns danach aber deutlich steigern und sogar im vorderen Mittelfeld mitfhahren. Insgesamt sind wir vorerst auf Position 38 von 64. Nach diesem Tag sind wir komplett ausgepowert und werden zeitig schlafen gehen. Für morgen ist wenig Wind angesagt - hoffentlich ist dann noch ein bisschen Erholung drin.
Montag: keine Rennen
Wie erwartet wurde wegen zu viel Wind auf der Regattabahn abgebrochen.
Samstag: Vermessung und Eröffnung
Im Anschluss an die Princess Sophia Trophy wurde heute die 49er EM am selben Ort eröffnet. Allerdings sind für den ersten Wettfahrttag (Montag) 30 Knoten Wind (8 Beaufort) vorhergesagt, womit ein Rennstart unwahrscheinlich wird.
[Website des Veranstalters] :: [Ergebnis] [114 KB]
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22.03.08
Nach bereits zweieinhalb Wochen Training im Januar und Februar sind wir am 14. März wieder nach Palma geflogen, um an unserer ersten großen internationalen Regatta im 49er teilzunehmen. An den ersten zwei Tagen hatten wir ein gutes Bootgefühl und konnten an der Kreuz sogar vom Speed mit den besseren Teams mithalten. Damit lagen wir vorerst auf Position 31. Am nächsten Tag fanden wir schwierige Bedingungen auf der Regattabahn vor: In Stärke sehr schwankende und drehende Winde gekoppelt mit einer steilen "Kabbelwelle" machte uns zu schaffen und wir fuhren drei schlechte Platzierungen ein. Es folgte für uns die Einteilung ins Silberfleet für die beiden letzten Tage. An diesen erwarteten uns mittlere Winde und kaum Welle - perfekt für unsere schnelle Trimmeinstellung der ersten Tage. Wir konnten noch zwei Top-Ten Platzierungen einfahren, dabei leider auch ein Frühstart. Insgesamt wurden wir 41.
[Website des Veranstalters]:: [Ergebnis] [78 KB]
14.01.08
... mit dem ersten Trainingslager diesen Jahres (Saisonplanung 2008). Am 3. Januar sind unsere Trainingspartner Nils und Reme (Schwerin) und unseren Booten nach Barcelona aufgebrochen, um von dort aus mit der Fähre nach Palma de Mallorca zu fahren. Wir reisten zwei Tage später mit dem Flugzeug an und waren pünktlich zu den Heiligen Drei Königen (die in Spanien schon am 5.1. gefeiert werden) gegen 14 Uhr das erste Mal in diesem Jahr auf dem Wasser. Als wir abends vom Wasser kamen, war das ganze Hafengelände voller Menschen. Es war schließlich Feiertag und im Hafen startete ein feierlicher Zug mit Festwagen von denen die drei Heiligen mit vollen Händen Bonbons herunterwarfen.
In den folgenden Tagen hatten wir meistens leichtere Winde oder Thermik und Sonnenschein bei angenehmen 16-17° Lufttemperatur. Am letzten Tag frischte der Wind dann doch noch etwas mehr auf und auch die Welle legte etwas zu.
Nach einer Woche Training und etwa 20 Stunden reiner Wasserarbeit flogen wir am 12.01. wieder nach Berlin.
Die nächsten 14 Tage werden wir uns besonders auf die Uni bzw. Schule konzentrieren und freuen uns schon auf das nächste Training Ende Januar.
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03.12.07
Der Bericht ist unter Media->Videos eingestellt.
Direkter Link: hohe Qualität oder geringere Qualität

07.10.07
Die Deutschen Meisterschaften aller olympischen Bootklassen wurden in diesem Jahr gemeinsam ausgetragen: Audi Chiemsee Champions Week hieß das große Segelevent. Für uns die allererste Regatta im 49er. Jedoch hatten wir und auch die anderen Segler sich das Ganze wohl etwas anderes vorgestellt. Denn an den ersten vier Tagen war einfach kein Wind; abgesehen von einem einzigen Leichtwindrennen am dritten Tag, in dem wir Vorletzter wurden.
Am letzten Segeltag war dann doch noch etwas Wind und es konnten vier Rennen gestartet werden. Wir erzielten die herausragenden Plätze 4, 5, 1 und 6 (insgesamt dann 5. von 20), was völlig über unserer Erwartung lag - besonders nach dem schlechten ersten Lauf.
Die Regattabahn lag direkt vor dem Hafen, wo extra eine Tribüne für 500 Zuschauer errichtet worden war. Auch ein Team vom Bayrischen Rundfunk war vor Ort, das einen Fernsehenbericht genau über das Rennen machte, das wir gewannen. (Ausstahlung: Sa, 06.10. 16:05-16:50)
Dieser Bericht wird auch sobald wie möglich hier zum Download bereitstehen.
[Website des Veranstalters] :: [Ergebnis] [59 KB]
26.08.07
Nach unserem offiziellen Umstieg am 19.08. haben wir schon drei Mal auf dem Tegeler See trainieren können. Dieses Boot ist definitiv die Formel 1 des olympischen Segelsports. Dieses Gefühl des scheinbar unerschöpflichen Geschwindigkeitspotentials im Gegensatz zum 470er ist einfach unbeschreiblich. Ich glaube, dass das Segeln dieses Bootes definitiv süchtig macht.
Die ersten Aufnahmen von unserem Training:
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